Vorträge


2018

  • Lehrauftrag Pädagogische Hochschule Karlsruhe im Wintersemester 2018–2019 / Workshop: Wissenschaftliches Schreiben.
  • Lehrauftrag Pädagogische Hochschule Karlsruhe im Sommersemester 2018 / Workshop: Wissenschaftliches Schreiben.
  • Mittwoch, den 12. September um 19:30 Uhr im „Gartenhaus“, Stadtbibliothek Baden-Baden: KUNST UND PHILOSOPHIE: Johan Holten (Direktor der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden) im Gespräch mit Dr. Wolfram Frietsch (1. Vorsitzender der GPH). Kunst und Philosophie sind in den letzten Jahren eine produktive und befruchtende Symbiose eingegangen. Neben Wassily Kandinsky und Paul Klee, die sich explizit zu philosophischen Fragen geäußert haben, sind es Denker wie Martin Heidegger, Michel Foucault oder Jacques Derrida, die Kunst philosophisch befragten. Anknüpfungspunkte sind gegeben. Dieser Abend soll eine Begegnung sein, die zwei Wege des menschlichen Erkennens miteinander ins Gespräch bringt. Mit dem Direktor der Kunsthalle Baden-Baden ist ein überaus kompetenter Gesprächspartner gewonnen worden. Johan Holten ist ein Kenner der Kunstszene und ein packender und interessanter Interpret der Modernen Kunst.
  • Donnerstag, den 27. September um 19:30 Uhr im „Gartenhaus“ Stadtbibliothek Baden-Baden:    TAG DES EUROPÄISCHEN PHILOSOPHEN: Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716): Werk – Leben – Wirkung: Vortragender Dr. Wolfram Frietsch, 1. Vorsitzender der GPH. Warum gerade Leibniz? – Leibniz war Kosmopolit. Er unterhielt Briefwechsel in ganz Europa. Er war Philosoph und Wissenschaftler, fühlte sich dem Allgemeinwohl verpflichtet und glaubte an Harmonie, ein gesellschaftlich-soziales Zusammensein, eine Allianz der Staaten. Er legte Pläne zur Gründung einer wissenschaftlichen Akademie vor, in der er ein Völker verbindendes kulturelles Miteinander sah. Dafür warb er an europäischen Höfen und bei Peter dem Großen in Russland. Leibniz ist Philosoph, Sprachforscher, Mathematiker, Erfinder, Jurist, Reisender, Historiker usw. kurzum: ein Universalgelehrter, der auf seinen Reisen durch die Länder seine Philosophie entwickelt. Unterwegssein war für ihn Programm. Mittelpunkt seines Werkes bildet der Glaube an eine „prästabilierte Harmonie“, die er u.a. in seinem Werk „Monadologie“ anlegte. Der Vortrag nimmt hierauf Bezug und gibt einen Abriss zu Leben und Werk dieses bedeutenden, europäischen Philosophen.
  • Dienstag, den 5. Juni um 19:00 Uhr in der Stadtbibliothek Baden-Baden

    Die Goldene Spur in Hermann Hesses „Steppenwolf“

    Baden-Baden. In seinem Vortrag referiert Dr. Wolfram Frietsch über den 1927 erschienen Roman "Steppenwolf" von Hermann Hesse. Erzählt wird die Geschichte eines Lebens zwischen bürgerlicher Existenz und Künstlertum, Leiden an sich selbst und Selbsterkenntnis, Verliebtsein und Jazzmusik.
    Der Vortrag verspricht neben Anmerkungen zu Leben und Werk Hesses auch eine Reise in das Innere des Steppenwolf.

  • Donnerstag, den 22. Februar um 19:30 Uhr im „Gartenhaus“ Stadtbibliothek Baden-Baden:            Ist Philosophie politisch? Fußnoten zu Hobbes, Kant, Rousseau und Derrida. Vortragender Dr. Wolfram Frietsch, 1. Vorsitzender der GPH.
  • Samstag, 27. Januar 2018 9.30–12.30 Uhr,  Psychologische Gesellschaft Basel
  • Wer Gott erkennt, wirkt auf ihn.“
  • Antwort auf Hiob – Über Gut und Böse; über Gott und Mensch.
  • In dem seinerzeit sehr kontrovers aufgenommenen Buch C. G. Jungs geht es um ein Thema, das bis heute nichts an Aktualität verloren hat. Es geht um die dunkle Seite der Gottheit, um jenen Widerspruch zwischen Allwissen und Allvermögen und um Weisheit und Selbstreflexion, ein Prozess der auch „in“ Gott bzw. Jahwe stattfindet. Und es geht um die Spiegelung Gottes im Menschen und um einen Wandlungsprozess, dessen Zeuge der Mensch ist und dessen Opfer und Auslöser. C. G. Jung zieht aus dieser Geschichte grundlegende Schlüsse, die seine psychologische Arbeit spiegeln und rund um Archetypus, Bewusstseinsintensivierung und „seelischer Wahrheit“ kreisen. Ein zeitloses Werk, das den Konflikt von Gut und Bose abbildet und uns alle betrifft.
  • www.psychologische-gesellschaft-basel.ch www.cgjunggesellschaften.eu.
 2017
  • Lehrauftrag Pädagogische Hochschule Karlsruhe im Wintersemester 2017–2018 / Workshop: Wissenschaftliches Schreiben.
  • Lehrauftrag Pädagogische Hochschule Karlsruhe im Sommersemester 2017 / Workshop: Wissenschaftliches Schreiben.
  • „Die Symbolikdes Kreuzes“: Über das Werk AION von C. G. Jung. Samstag, 4. März 2017 9.30–12.30 Uhr PSYCHOLOGISCHE GESELLSCHAFT BASEL www.psychologische-gesellschaft-basel.ch www.cgjunggese.
  • Donnerstag, den 27. April um 19:30 Uhr: „Wie wirklich ist meine Wirklichkeit? Über Wahrheit und Täuschung im Alltag“. Gesellschaft für angewandte Philosophie, Baden-Baden.
  • Donnerstag, den 27. Juli um 19:30 Uhr: „Das Leben verstehen?“ Über das Verstehen in der Philosophie. Gesellschaft für angewandte Philosophie, Baden-Baden.
  • Metamorphose und Alchemie der Räume – Ein begehbarer Vortrag durch das Werk von Liang Shuo. Freitag, den 5. September um 19:00 Uhr in der Kunsthalle Baden-Baden. Es sprechen: Werner Dörge-Heller (Karlsruhe), Pfarrer i. R. und Dr. Wolfram Frietsch (Baden-Baden). www.kunsthalle-baden-baden.de/programm/begleitendes-programm/. Vor Gesprächsbeginn gibt es um 18.30 Uhr eine Kurzführung für Interessierte durch die Ausstellung.

2016

  • Lehrauftrag Pädagogische Hochschule Karlsruhe im Wintersemester 2016–2017 / Workshop: Wissenschaftliches Schreiben.
  • Lehrauftrag Pädagogische Hochschule Karlsruhe im Sommersemester 2016 / Workshop: Wissenschaftliches Schreiben.
  • Donnerstag, den 25. Februar um 19:30 Uhr: „Das Ende der Philosophie … der Anfang des Denkens?“. Gesellschaft für angewandte Philosophie, Baden-Baden.
  • Donnerstag, den 31. März um 19:30 Uhr: „Meister Eckehart: Philosophie und Mystik? Gesellschaft für angewandte Philosophie, Baden-Baden.
  • Samstag, den 23. April: „Das Ende der Wahrheit? Karl Popper und seine Philosophie“. VHS Baden-Baden, EFA (Frauenakademie).
  • Samstag, den 25. November: „Philosophie und Dichtung: Hölderlin, Rilke“, VHS Baden-Baden, EFA (Frauenakademie).

2015

  • Lehrauftrag Pädagogische Hochschule Karlsruhe im Wintersemester 2015/2016 / Workshop: Wissenschaftliches Schreiben.
  • Lehrauftrag Pädagogische Hochschule Karlsruhe im Sommersemester 2015 / Workshop: Wissenschaftliches Schreiben.
  • Peter Sloterdijk: Du musst dein Leben ändern. Samstag, den 5. Dezember, 9:00 Uhr bis 11:15 Uhr, VHS Baden-Baden Raum 06, Veranstalter: EFA (1. ehemalige Frauenakademie).
  • Immanuel Kant: Zum ewigen Frieden. Samstag, den 14. November, 9:00 Uhr bis 11:15 Uhr, VHS Baden-Baden Raum 06, Veranstalter: EFA (1. ehemalige Frauenakademie).
  • Warum „wächst das Rettende auch“? Über Dichtung und Philosophie. Donnerstag, den 30. Juli um 19:30 Uhr im Kurhaus Baden-Baden (1. Vorsitzender der GPH). Die Anfänge der Philosophie gehören der Dichtung. Parmenides und Platon stehen für diese Einheit. Im Laufe der Jahrhunderte trennen sich die Wege und doch schielt Philosophie immer wieder auf Dichtung. Nietzsche, Heidegger, Derrida, Sloterdijk ... um nur einige zu nennen, nehmen selbstverständlich auf Dichtung Bezug. Dient Dichtung als Inspirationsquelle? Wofür? Entspringen Dichtung und Philosophie demselben Urgrund von Erkenntnis? Steht Dichtung diesem Urgrund vielleicht sogar näher, weil sie unvermittelter scheint und uns spüren lässt: da ist noch mehr? Im Verbund mit Dichtung weist Philosophie einen Weg, um das Menschensein tiefer zu ergründen. Oder wie Hölderlin es formuliert: „Lang ist die Zeit, es ereignet sich aber das Wahre.“
  • Otfried Preußlers Krabat. Fantastisches und Unheimliches in der Jugendliteratur. Seminar Pädagogische Hochschule Karlsruhe im Sommersemester 2015.
  • Tausend Stäbe ... und dahinter eine Welt? – Gespräche über Kunst und Philosophie. Donnerstag, den 29. Januar um 19:00 Uhr in der Kunsthalle Baden-Baden. Wie bewegen wir uns durch die Werke Eva Kot'átkovás? Gefordert wird die körperliche Präsenz des Betrachters, der die Nützlichkeit der Alltagsobjekte im Kunstraum erweitert. Objekte, die in und durch Gitterstäbe die Welt sehen lassen. Das Erleben, das Begreifen, bleibt zu erzählen. Das Erzählte kann philosophisch reflektiert werden. Es sprechen Dr. Richard Reschicka (Freiburg), Autor und Philosoph, Werner Dörge-Heller (Karlsruhe), Pfarrer i.R. und Dr. Wolfram Frietsch (Baden-Baden). www.kunsthalle-baden-baden.de/programm/begleitendes-programm/. Vor Gesprächsbeginn gibt es um 18.30 Uhr eine Kurzführung für Interessierte durch die Ausstellung.

2014

  • Lehrauftrag Pädagogische Hochschule Karlsruhe / Workshop: Wissenschaftliches Schreiben im Wintersemester 2014/2015.
  • Lehrauftrag Pädagogische Hochschule Karlsruhe / Workshop: Wissenschaftliches Schreiben im Sommersemester 2014.
  • Philosophie ist so herrlich enttäuschend! Warum wir alle Anfänger werden sollen. Stadtbibliothek Gaggenau, Donnerstag, 13. März, um 20:00 Uhr als 1. Vorsitzender der GPH. Von der Philosophie wird erwartet, dass sie Antworten auf Fragen liefert. Präzise und einfach. Und am liebsten sofort. Doch eigentlich ist das nicht ihr Geschäft. Lieber stellt sie Fragen und noch lieber stellt sie etwas in Frage. Damit verfolgt sie eine gewisse Strategie: Als Philosoph wird man zum Anfänger und kann die Welt neu entdecken. Mit jeder Frage beginnen wir wieder über die Welt zu staunen. Sie kommt uns dann merk-würdig vor. Was uns merkwürdig vorkommt ist wie ein Riss in der Wirklichkeit oder eine Tür,durch die wir, bildlich gesprochen, einen neuen Raum betreten können. Anfangs haben wir einen Verdacht und folgen seiner Spur. Was kommt dabei heraus? Wohin führt der Weg? Um nicht planlos durch die Gegend zu streifen, benötigen wir unseren Verstand. Dieser wiederum hat seine eigenen Methoden und Gesetze. Wie funktionieren sie? Was sagen sie über die Welt aus? Ist die Welt wirklich das, was sie uns vorgibt zu sein? Oder ist sie ganz anders? Wenn die altbekannten Fragen auftauchen: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Warum bin ich hier?, dann können wir die Antwort noch nicht geben, wissen aber, wir sind auf dem Weg dorthin. Nicht schlagartig, sondern langsam erfolgt die Ent-Faltung. Die Philosophie hilft dabei.

2013

  • Lehrauftrag Pädagogische Hochschule Karlsruhe / Workshop: Wissenschaftliches Schreiben im Wintersemester 2013/2014.
  • Lehrauftrag Pädagogische Hochschule Karlsruhe / Workshop: Wissenschaftliches Schreiben im Sommersemester 2013.
  • Der Zauber der Zauberflöte und die Selbstwerdung. Die Zauberflöte aus der Sicht der analytischen Psychologie C. G. Jungs in Bezug auf den Individuationsprozeß. Seminar der Psychologischen Gesellschaft Basel, Samstag, den 12. Januar 2013, 9:30 Uhr bis 15:30 Uhr. Das Geheimnis der Zauberflöte ist tiefgründig. In ihrer Einfachheit und Schlichtheit ist sie zugleich ein hoch komplexes Gebilde. Die Zauberflöte zeigt uns eine andere Welt, eine, in der alles möglich scheint. Sie ist wie ein Traum, der seiner eigenen Logik folgt. Kreist die Oper nicht um eine symbolische Ebene, die einen archetypischen Grund hat, der durch die Psychologie C. G. Jungs als Individuationsprozess offen gelegt werden kann?
  • Die Rolle des „Weiblichen“ – Königin der Nacht, Pamina – und des „Männlichen – Sarastro, Tamino – bieten dabei eine wichtige Herausforderung für uns alle. www.psychologische-gesellschaft-basel.ch
  • Philosophie ist so herrlich enttäuschend! Warum wir alle Anfänger werden sollen.

    Vortrag  der Gesellschaft für angewandte Philosophie, Baden-Baden im Kurhaus Baden-Baden, Donnerstag, den 25. Juli um 19:30 Uhr als 1.Vorsitzender der GPH. Von der Philosophie wird erwartet, dass sie Antworten auf Fragen liefert. Präzise und einfach. Und am liebsten sofort. Doch eigentlich ist das nicht ihr Geschäft. Lieber stellt sie Fragen und noch lieber stellt sie etwas in Frage. Damit verfolgt sie eine gewisse Strategie: Als Philosoph wird man zum Anfänger und kann die Welt neu entdecken. Mit jeder Frage beginnen wir wieder über die Welt zu staunen. Sie kommt uns dann merk-würdig vor. Was uns merkwürdig vorkommt ist wie ein Riss in der Wirklichkeit oder eine Tür, durch die wir, bildlich gesprochen, einen neuen Raum betreten können. Dann ahnen wir, dass da noch mehr ist. Anfangs haben wir einen Verdacht und folgen seiner Spur. Was kommt dabei heraus? Wohin führt der Weg? Um nicht planlos durch die Gegend zu streifen, benötigen wir unseren Verstand. Dieser wiederum hat seine eigenen Methoden und Gesetze. Wie funktionieren sie? Was sagen sie über die Welt aus? Ist die Welt wirklich das, was sie uns vorgibt zu sein? Oder ist sie ganz anders? Wenn die altbekannten Fragen auftauchen: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Warum bin ich hier? können wir die Antwort noch nicht geben, aber wir wissen: Wir sind auf dem Weg dorthin. Nicht schlagartig, sondern langsam erfolgt die Ent-Faltung. Die Philosophie hilft dabei.

2012

  • Lehrauftrag Pädagogische Hochschule Karlsruhe / Workshop: Wissenschaftliches Schreiben im Wintersemester 2012/2013.
  • Lehrauftrag Pädagogische Hochschule Karlsruhe / Workshop: Wissenschaftliches Schreiben im Sommersemester 2012.
  • DAS FORMAT DER WELT: INDIVIDUUM UND GEMEINSCHAFT, Vortrag einer dreiteiligen Gesprächsreihe zur Zivilgesellschaft in der Kunsthalle Baden-Baden

    http://www.kunsthalle-baden-baden.de/programm/begleitendes-programm/

    September. Donnerstag, den 8. November 2012 um 19:00 Uhr. Scheitert die Zukunft von Welt an der Vereinsamung trotz der virtuellen Allgegenwart des Gemeinsamen? Wohin führt uns der Weg? Zwischen Ich und Wir? Was aber ist dieses „und“? Welches Format hat die Welt dann, wenn wir ihr Format durchschauen? Die Betrachtung der politischen, sozialen, kulturellen Welt wirft tiefgründige Fragen auf. Ihnen müssen wir uns stellen: gemeinsam. Diese Rede ist Teil einer Installation, die Individuum und Gemeinschaft zusammenführt, um über das Format der Welt zu reflektieren.Die Veranstaltung findet statt im Rahmen einer Dreiteiligen Gesprächsreihe. Sie widmet sich Fragen rund ums Thema Zivilgesellschaften: Wie entstehen Gemeinschaften, welche Formen nehmen sie an und wie lassen sie sich zukunftsfähig gestalten? Die adressierte Sphäre eines gemeinsamen "Wir" soll angesichts einer zunehmenden Expansion normativer und technokratischer Prinzipien und dem damit verbundenen Rückzug des Individuums aus der Zivilgesellschaft diskutiert werden. Es besteht die Möglichkeit an diesem Tag um 18:00 Uhr die Ausstellung mit kompetenter Führung zu besuchen!

  • Der Andere, das Andere: Vertrautheit und Fremdheit. Donnerstag, den 13. September um 19:00 Uhr in der Kunsthalle Baden-Baden. In zeitgenössischen Diskursen ist immer wieder die Rede vom „Anderen“. Die Diskussion beleuchtet die philosophische Dimension von Begriffen wie Distinktion, Ethnisierung, Einschluss und Ausgrenzung. Eine Diskussionsrunde mit Professor Dr. Bernhard H. F. Taureck, „Forum für konsequente Zeitanalyse“, Baden-Baden (www.fokonzeit.de) und Dr. Wolfram Frietsch, „Gesellschaft für angewandte Philosophie“ Baden-Baden (www.philosophia-baden-baden.de).
  • Vorträgsreihe in Baden-Baden an der Volkshochschule:
  • C. G. Jung zwischen Archetypus und Selbstwerdung / Einführung in die Gedankenwelt C. G. Jungs. Begriffe wie: Schatten oder Schattenarbeit, Archetypus, kollektives Unbewusstes, Anima, Selbst und Selbstwerdung (Individuation) gehören zum allgemeinen Sprachgebrauch. Sie entstammen der Forschung C. G. Jungs. Die Faszination, die von C. G. Jung ausgeht, ist nach wie vor ungebrochen. Die Vorträge spannen einen weiten Bogen, um die Psychologie C. G. Jungs auch praktisch verständlich zu machen.
  • Der Individuationsprozess als Prozess der Selbstwerdung. Selbstwerdung ist eine Reise in das eigene Innere. Die Herausbildung des Selbst ist ein Prozess, der sich stufenweise beschreiben lässt (Person, Schatten, Anima/Animus, Selbst). Dies soll theoretisch und praktisch anhand eines Märchens anschaulich und nacherlebbar dargestellt werden.
  • Der Schatten in uns – Über den Schatten als Zugang zu uns selbst. Montag, 11.Juni, 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr, Stadtbibliothek (Gruppenraum). Der Schatten ist erst einmal das gesamte Unbewusste. Er ist Teil von uns selbst, wird aber auf ein Gegenüber projiziert. Erst in einem Bewusstwerdungsprozess kann er davon abgelöst werden. Der Schatten soll anhand ausgewählter Symbole bewusst gemacht werden.

  • Die Frau in mir – Der Mann in mir. Anima und Animus als Brückenbauer zum Selbst. Montag, 18. Juni, jeweils 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr, Stadtbibliothek (Gruppenraum). C.G. Jung weist nach, dass im Unbewussten des Mannes ein „weiblicher“ Seelenanteil zu finden ist und im Unbewussten der Frau ein „männlicher“. Jung spricht beim Mann von der Anima und vom Animus bei der Frau, die als Mittler zum Unbewussten fungieren. Anhand ausgewählter Texte soll eine Hilfestellung gegeben werden, Anima und Animus in uns selbst klarer fassen zu können.
  • Das Selbst und seine Symbolik. Teil 1. Montag, 25.Juni, jeweils 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr, Stadtbibliothek (Gruppenraum). Der zentrale Begriff in der Psychologie C. G. Jungs ist das „Selbst“. Er ist ebenso komplex wie umfangreich, ebenso eindeutig wie verwirrend. Kein anderer Begriff ist in sich so weitgefasst und ambivalent. Anhand aus- gesuchter Symbole soll ein lebendiger Eindruck dessen vermittelt werden, was unter dem Selbst zu verstehen ist.
  • Das Selbst und seine Symbolik. Teil 2, Montag, 2. Juli, jeweils 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr, Stadtbibliothek (Gruppenraum). Für C. G. Jung ist das „Selbst“ ein empirisch gefundener Begriff. Er bezeichnet eine Erfahrungswirklichkeit, die dadurch geprägt ist, dass sie das Bewusstsein und das Unbewusste einschließt. Das Selbst drückt sich in Symbolen wie Kreis, Kugel, Baum, Berg, Sonne oder in der Figur einer „übergeordneten“ Persönlichkeit wie König, Prophet, Kind und Alter Weiser aus. Anhand ausgesuchter Symbole soll auch im 2. Teil ein Bild des Selbst vermittelt werden.
  • Bedrohte Identität? Was kommt nach der Identität? In der Kunsthalle Baden-Baden, Donnerstag, den 10. Mai um 19:30 Uhr. Ein Diskussionsabend über Strukturalismus, Dekonstruktivismus und Poststrukturalismus ein „Forum für konsequente Zeitanalyse“. Professor Dr. Bernhard H. F. Taureck (Philosophisches Seminar der TU Braunschweig) und Dr. Wolfram Frietsch. Eine Zusammenarbeit der Kunsthalle Baden-Baden mit der „Gesellschaft für angewandte Philosophie“, Baden-Baden (www.philosophia-baden-baden.de) und dem , Baden-Baden (www.fokonzeit.de)
  • Über Moderne und Postmoderne. Über französische und deutsche Philosophie im 20. Jahrhundert. Vortrag in Baden-Baden der Gesellschaft für angewandte Philosophie, Donnerstag, 29. März, 19:30 Uhr im Kurhaus Baden-Baden (Kulisse). Ausgehend von der Sprachphilosophie Ferdinand de Saussure, die die Grundlage für das Verständnis eines Zweiges der modernen Philosophie bildet, und der Phänomenologie Edmund Husserls wird ein Überblick über die heutige Philosophie gegeben, der gleichzeitig eine Hinführung zu dieser Vortragsreihe darstellt. www.philosophia-baden-baden.de

  • Gespenster im Kopf? Wohin treibt der Marxismus? Ein philosophisches Gespräch. Freitag, den 10. Februar bis Sonntag, den 12. Februar. Teilnahme an dem Kongress Foum Zukunft Baden-Baden. Das Forum Zukunft ist ein Projekt der Grenke-Stiftung. Eine Arbeitsgruppe der Volkshochschule begleitet das Projekt. Christa Rheinschmidt, Dr. Marduk Buscher, Dr. Wolfram Frietsch, Rosemarie Trunk, Dr. Wilm Hüffner und Peter Wien gehören dem «Zukunfts-Team» an. http://www.goodnews4.de/daily_news_detail.php?sid=0&mid=3298

  • Gespenster im Kopf? Wohin treibt der Marxismus? http://www.kunsthalle-baden-badehttp://www.kunsthalle-baden-baden.de/n.de/programm/begleitendes-programm/. Vortragender zusammen mit Mitgliedern der Gesellschaft für angewandte Philosophie. Es diskutieren Mitglieder der Gesellschaft für angewandte Philosophie Baden-Baden e.V. mit dem Publikum. Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 19:30 Uhr, Kunsthalle Baden-Baden, Zusammenarbeit der Kunsthalle Baden-Baden und der GPH. In seinem Buch "Marx' Gespenster" (1993) spricht Derrida davon, dass nur das Lebendigste vom Marxismus bleiben soll. Haben wir es beim Marxismus, zwanzig Jahre nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Regime in Osteuropa, nur noch mit Gespenstern zu tun? Oder bleibt es angesichts von "Verteilungsgerechtigkeit" und "Neuer Linke" aktuell Marx gar durch die Hintertür wieder in die Diskussion mit einzubinden?

2011

  • Lehrauftrag Pädagogische Hochschule Karlsruhe im Wintersemester 2011/2012 / Seminar (Akademisches Auslandsamt): Deutsch als Fachsprache.
  • Lehrauftrag Pädagogische Hochschule Karlsruhe im Sommersemester 2012 / Seminar (Akademisches Auslandsamt): Deutsch als Fachsprache.
  • Seminar (Akademisches Auslandsamt): Deutsch als Fachsprache (für höhere Semester).
  • Lehrauftrag Pädagogische Hochschule Karlsruhe im Wintersemester 2011/2012: Workshop: Wissenschaftliches Schreiben.
  • Lehrauftrag Pädagogische Hochschule Karlsruhe im Sommersemester 2011: Workshop: Wissenschaftliches Schreiben.
  • „Was die Welt im Innersten zusammenhält“. Goethes Faust zwischen Magie und Mythos. Eine Veranstaltung des Nibelungenmuseum Worms am 10.11. um 20 Uhr im Heylsschlösschen (Schlossplatz / Nordportal Dom) in Worms. Im Mittelpunkt des Faust steht die Suche nach sich selbst. Faust steht für jemanden, der alle Erkenntnismöglichkeiten ausgeschöpft hat und sich nun Magie und Mythos hingibt, um dort Erkenntnis und Wissen über den Sinn in der Welt zu erlangen. Dabei verschmelzen und durchdringen sich Magie und Mythos auf ganz eigene Weise. Mephisto, der dem Gelehrten Faust zur Seite gestellt ist, wirkt dabei als faszinierender und dämonischer Antreiber. Er stellt aber auch eine dunkle, bedrohliche und unheimliche Seite dar, die sich im „Faust“ als rücksichtslose Allmachtsphantasie und unmenschliche Rationalisierung ausdrückt. Für den Leser liegt der Weg des „Faust“ offen dar, dennoch verbirgt er vieles, gerade in seiner Offenheit. So bleibt er nach wie vor rätselhaft. Gerade das aber kann uns Antworten auf unsere eigenen Fragen geben und Hinweise auf zukünftige Handlungsweisen. Neben einer inhaltlichen Klärung des Faust soll auch gefragt werden: wer wir sind und wer wir nicht sein sollten. Wir erfahren, wer wir sein können aber auch wie wir zugrunde gehen können. Wir haben die Wahl. Goethes Faust ist ein ideales Probierfeld dafür.
  • Die Suche nach dem Heiligen Gral – die Suche nach dem Selbst. www.worms.de/deutsch/kultur/Literaturinitiative/2011_programm2.php. C. G. Jung Gesellschaft Köln/Melanchthon-Akademie, Samstag, 12. November. Unsere Sehnsüchte und Hoffnungen, so zeigt uns die Jung’sche Psychologie, projizieren wir auf die Außenwelt. In Wahrheit sind sie aber Teil unseres Inneren, unserer Psyche, unserer Seele. Was wir projizieren, steht in enger Verbindung mit unserer ganzen Person, mit unserem Selbst. Aus der Menschheitsgeschichte sind viele Symbole des Selbst auszumachen; eines der faszinierendsten von ihnen ist der „Heilige Gral“. Als kollektives Symbol trägt er durchaus individuelle Züge, nämlich dann, wenn ich ihn für mich selbst entdecke. Eine solche Entdeckungsreise zu unternehmen, ist Ziel des Seminars. Es geht darum, Aspekte des Selbst am Beispiel des Grals, seiner Geschichte und seiner tiefen Symbolik zu entschlüsseln und verstehbar zu machen. Abbildungen und kontemplative Momente zur Symbolik des Grals werden ebenfalls Teil des Seminars sein.C. G. Jung Gesellschaft Köln: Samstag, 12. November.
  • Symbole im Alltag Was sie bedeuten und wie wir sie verstehen können. Samstag, 12. November 2011, 15.00 – 18.00 Uhr (4 UStd.) Köln, Melanchthon-Akademie. Symbole faszinieren und sind geheimnisvoll. Sie sind Schlüssel zu einer anderen Welt und können Bereiche in uns Menschen aufschließen, die uns vorher unbekannt waren. Symbole öffnen eine Tür nach innen, und so sind sie Sinnbilder von Wahrheit und Weisheit. Ihrer Wirkung kann man sich schwerlich entziehen, aber es fehlt noch immer am nötigen Verständnis dafür, was Symbole eigentlich sind, was sie bedeuten und welchen praktischen Wert sie für unsere innere Entwicklung haben. Anhand ausgewählter Symbole soll die tiefgründige „Sprache der Seele“ entschlüsselt werden. Dabei werden ausgewählte Symbole in ihrer kulturellen, kollektiven Bedeutung und in ihrer Beziehung zu uns selbst behandelt. Ziel des Seminars ist, einen eigenen Zugang zur Symbolwelt zu finden.
  • Demokratie ist ein zerbrechlich Ding ... Vortragsreihe in Baden-Baden an der Volkshochschule. Vorträge und Gespräche für Jeden und Alle. Demokratie ist nicht selbstverständlich, sondern ein verletzliches und schützenswertes Gut. Deshalb liegt es nahe, sich mit ihr zu beschäftigen. Nicht nur um sie zu verstehen, sondern auch um sie zu erhalten. Wie funktioniert unsere Demokratie? Welche Aufgabe hat das Parlament und wofür steht das Grundgesetz? Wie viel Entscheidungsfreiheit haben die gewählten Politiker und in welcher Art von Demokratie leben wir? Wie ist die Bundesrepublik Deutschland zu dem geworden, was sie heute ist? Wir wagen auch einen Blick auf die Politische Philosophie und betten unsere Demokratie in einen größeren Zusammenhang ein.
  • 1. Vortrag (4. Mai, 20:00 Uhr): Wie ein Staat entsteht.Warum gibt es Staaten? Wieso schließen sich Menschen zusammen, um miteinander statt gegeneinander zu leben? 4. Mai 20:00 Uhr, Es soll gezeigt werden, wie ein Staat entsteht und was er bedeutet. Gleichzeitig werden wir einen Blick auf das heutige Staatswesen in der Bundesrepublik werfen und es im Zusammenhang mit der Staatsphilosophie betrachten.
  • 2. Vortrag (11. Mai, 20:00 Uhr): Das Grundgesetz – eine Erfolgsstory? Das Grundgesetz definiert die Bundesrepublik Deutschland als Republik, Bundesstaat, Rechtsstaat, Demokratie, Sozialstaat und stattet es mit dem Prinzip des „partiellen Souveränitätsverzichts“ aus. Alle Punkte zusammen prägen die Politik unseres Landes. Jedes einzelne für sich, birgt ein komplexes Bedeutungsfeld. Was aber bedeuten sie wirklich?
  • 3. Vortrag (18. Mai, 20:00 Uhr): Warum gibt es Wahlen und wie funktionieren Parteien? Wieso haben wir eine repräsentative Demokratie und keine direkte „Volksdemokratie“? Welche Rolle spielen Parteien und Wahlen? Was sagt das Grundgesetz darüber? Was heißt in dem Zusammenhang repräsentative Demokratie?
  • 4. Vortrag (25. Mai, 20:00 Uhr): Die Rolle des Parlaments. Im Zentrum der politischen Institutionen steht das Parlament, der Bundestag, als einziges Bundesorgan, das direkt vom Volke gewählt wird. Wie hängt der Bundestag mit der Regierung zusammen, mit dem Bundeskanzler? Welche Rolle spielen Ausschüsse und Interessenverbände? Welche Rolle spielt der Bundespräsident?
  • 5. Vortrag (8. Juni, 20:00 Uhr): Werden wir von Richtern regiert? Das Bundesverfassungsgericht genießt hohes Ansehen. Vielmals entscheidet es darüber, wie Politik umgesetzt werden soll. Ist das Bundesverfassungsgericht der Hüter des Staates? Ist es die heimliche Macht in Deutschland? Welche Rolle spielt es und welche Rolle spielt die Judikative in einer Demokratie?
  • 6. Vortrag (20. Juni, 20:00 Uhr): Gerechtigkeit für alle? - Von Staat und Demokratie. Anhand ausgewählter Staatstheoretiker soll der zum Teil recht mühsame Weg zur modernen Verfassung nachgezeichnet werden. Erwähnt werden u.a.: Thomas Hobbes: Der Leviathan; Jean Jacques Rousseau: Der Gesellschaftsvertrag; Immanuel Kant: Metaphysik der Sitten; Alexis de Tocqueville: Die Tyrannei der Mehrheit und John Rawls: Eine Theorie der Gerechtigkeit.
  • Vom Nutzen des Lassens: Meister Eckhart: Hinführung in seine Mystik und seine Philosophie. Vortrag in Baden-Baden. Gesellschaft für angewandte Philosophie, Donnerstag, den 28. April, 19:30 Uhr. Die Texte Meister Eckhart von Hochheim (um 1260 – 1328) wirken bis heute. Sie wurden im 18. Jahrhundert wiederentdeckt und seither ständig rezipiert. Mitte des 20. Jahrhunderts wurden sie psychologisch (C. G. Jung), theologisch (Martin Buber), philosophisch (Ernst Bloch, Martin Heidegger) gedeutet und trugen zu einem fruchtbaren Dialog mit dem Zen-Buddhismus bei (Daisetez Suzuki). Meister Eckhart kann ohne religiöse Perspektive, einfach aus seiner Seins-Verfassung heraus gelesen und verstanden werden. Darum wird es in diesem Vortrag gehen: Eine Hin- und Einführung in die Gelassenheit des mystischen Philosophen, die uns allen noch viel zu sagen hat.
  • „Du mußt nur die Laufrichtung ändern!“ Franz Kafka der Philosoph. Vortrag in Baden-Baden, Gesellschaft für angewandte Philosophie im Kurhaus Baden-Baden, Donnerstag, 24. Februar, 19:30 Uhr. Die Denkweise die Kafka eigen ist, zeigt anschaulich ein Problemfeld, das so alt ist wie die Philosophie. Der Widerspruch von Sein und Seiendem, von Erkenntnis und Erkanntem, der Riss, der durch die Welt geht und der heute noch von Heidegger („ontologische Differenz“) oder Derrida („différance“) problematisiert wurde, bestimmt den Menschen als Menschen. Kafka zeigt uns anschaulich, wie das Werkzeug des Philosophierens – Verstand und Vernunft – benutzt werden kann, um dieses Problem anzugehen. Er weist einen Weg, der paradox und vieldeutig zugleich ist und DIE Antwort auf die Herausforderungen der nächsten Jahre sein kann. Kafka wird hier als „Wegweiser“ und „Weggefährte“ angesehen, der durch und durch positiv und konstruktiv uns einen Schritt voraus ist.
  • Der Individuationsprozeß in Hermann Hesses Roman „Der Steppenwolf“. Der „Steppenwolf“ aus der Sicht der Psychologie C. G. Jungs. Seminar in Basel, Psychologische Gesellschaft Basel, Samstag, den 22. Januar 2011, 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr. Im Frühjahr 1916 trifft Hermann Hesse mit dem Analytiker J. B. Lang, einen Schüler C. G. Jungs, zusammen. Hesse lässt sich von ihm analysieren. und wird auch C. G. Jung vorgestellt. Seitdem war Hermann Hesse war immer wieder in psychologischer Behandlung auch als er am „Steppenwolf“ schrieb, so dass man zu Recht den Roman als jungianisch beeinflusst ansehen kann. Das Schema des Individuationsprozesses ist im Steppenwolf deutlich ablesbar: Persona – Schatten – Anima – Selbst finden sich dort wie selbstverständlich. Und auch das Ziel der Individuation steht dem Protagonisten Harry Haller deutlich vor Augen: „Die goldne Spur war aufgeblitzt, ich war ans Ewige erinnert, an Mozart, an die Sterne.“ (217) Der Durchbruch in die andere Welt der Unsterblichen – und die damit die Verwirklichung des Selbst – ist ja das Grundthema des „Steppenwolf“. Für den Leser ist dieser Roman nicht nur eine großartige Möglichkeit die Welt C. G. Jungs und Hermann Hesses kennen zu lernen, sondern die eigene Innenwelt – symbolisch verschlüsselt – gespiegelt vorzufinden und sich mit ihr auseinanderzusetzen. Ziel des Seminars ist es den Individuationsprozess genau und detailliert anhand des Textes und der jungschen Psychologie darzustellen und einen lebendigen Zugang zur eigenen Individuation zu erreichen.

2010

  • „Alle Musik wird geboren im Herzen des Menschen.“ Musik kennenlernen, erleben und verstehen. Vorträge/Seminar an der VHS Baden-Baden Oktober bis Dezember, jeweils Mittwoch, 20:00 Uhr. Im Vordergrund steht das gemeinsame Erleben, Verstehen und Kennenlernen von Musik. Jeder Musik-„Abend“ gibt Einblick in die Besonderheiten der Musiksprache und macht spezifisch mit Epoche, Werk und Komponist vertraut. Gemeinsam werden wir Musik hören, erleben und auf uns wirken lassen. Dabei werden wir uns auch mit der Philosophie der Kompositionen befassen. „Eine gründlichere Kenntnis einzelner Werke wird angestrebt. Die Abende sind für alle, die mehr über die jeweilige Musik erfahren oder ihr Wissen darüber vertiefen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Auch für „Musik“-Einsteiger geeignet! (Die Vorträge können auch einzeln besucht werden.)
  • 13. Oktober: 1. Barockmusik erleben: Johann Sebastian Bach Die Matthäuspassion.
  • 20. Oktober: 2. Klassik: Wolfgang Amadeus Mozart und seine Oper Die Zauberflöte.
  • 27. Oktober 3. Klassik: Ludwig van Beethoven Die Neunte Symphonie.
  • 3. November 4. Romantik: Frederic Chopin und Robert Schuman (Auswahl an Klavierstücken).
  • 10. November 5. Romantik: Richard Wagner Der fliegende Holländer.
  • 17. November 6. Impressionismus: Claude Debussy und Erik Satie (Auswahl an Klavierstücken).
  • 24. November 7. Expressionismus: Schönberg – Bartok – Strawinski (Auswahl an Kompositionen).
  • 1. Dezember 8. Neue Musik: Karl-Heinz Stockhausen (Auswahl an Kompositionen).
  • Nachtmeerfahrt als Selbstwerdung. Der Individuationsprozess und seine Stufen, Seminar in Köln, C. G. Jung-Institut Köln, Samstag, 20. November, 11.00–14.00 Uhr. "Nachtmeerfahrt" ist ein überaus sprechender und sinnbildlicher Ausdruck für das, was C.G. Jung dann "Individuationsprozess" nennen wird. Darunter ist eine Reise in das eigene Innere als Erfahrungswirklichkeit zu verstehen. Ziel der Nachtmeerfahrt bzw. des Individuationsprozesses ist die Herausbildung des Selbst – ein Prozess, der sich stufenweise beschreiben lässt. Die einzelnen Stufen (Persona, Schatten, Anima/Animus, Selbst) sind archtypische Kräfte des Unbewussten, die im Zuge der Selbstwerdung aktiviert werden. Sie lassen sich einzeln beschreiben und benennen. Zusammengenommen bilden sie den Prozess der Individuation, an den sie angegliedert und rückgebunden werden. Dieser soll anschaulich und nacherlebbar dargestellt werden.
  • Das Selbst und seine Symbolik. Seminar in Köln, C. G. Jung-Institut Köln, Melanchthon-Akademie,  Samstag, 20. November, 15.00–18.00 Uhr. Der zentrale Begriff in der Psychologie C.G. Jungs ist das Selbst. Er ist ebenso komplex wie umfangreich, ebenso eindeutig wie verwirrend. Kein anderer Begriff ist in sich so weitfassend und ambivalent. Für C.G. Jung ist das Selbst ein empirisch gefundener Begriff. Er bezeichnet eine Erfahrungswirklichkeit, die dadurch geprägt ist, dass sie das Bewusstsein und das Unbewusste einschließt. Das Selbst drückt sich in Symbolen wie Kreis, Kugel, Baum, Berg, Sonne oder in der Figur einer “übergeordneten” Persönlichkeit wie König, Kind und Alter Weiser aus. Anhand ausgesuchter Symbole soll ein lebendiger Ausdruck dessen vermittelt werden, was unter dem Selbst zu verstehen ist.
  • Sind die Illuminaten mitten unter uns? Über Geschichte, Herkunft, Ziele und Absichten, Missverständnisse und Weltverschwörung. Vortrag in Worms, Heylsschlösschen, Donnerstag, den 4. November, 19:30 Uhr. Warum gründete 1776 ein 28-jähriger Professor für Kirchenrecht und praktische Philosophie aus Ingolstadt einen Geheimbund? Ging es ihm um Macht und Einfluss? Wollte er die Regierung Bayerns stürzen? Griff er nach der Weltherrschaft? Heute wissen wir: Adam Weishaupt, der Gründer der Illuminaten, ging von der Idee aus, Aufklärung und Vernunft zu verbreiten und einen Staat zu erschaffen, in der Weisheit und Gleichheit, Freiheit und Vernunft vorherrschen würde. Das bildet die Keimzelle des Illuminaten-Ordens. Merkwürdigerweise ist daneben auch die Idee der „Weltverschwörung“ entstanden und dass die Illuminaten beispielsweise an der Französischen Revolution beteiligt gewesen sind. Dieses Spannungsfeld prägt den Begriff Illuminat bis heute – auch im Zuge der Romane Dan Browns. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Illuminatenbewegung bis heute, ihre Ziele, Absichten und die mit ihr einhergehenden Missverständnisse.
  • Der Zauber der Zauberflöte und die Selbstwerdung. Die Zauberflöte aus der Sicht der analytischen Psychologie C. G. Jungs in Bezug auf den Individuationsprozeß.

    Seminar in München, C. G. Jung Institut München, Samstag, den 30.Oktober, 10.00 Uhr–14.00 Uhr. Das Geheimnis der Zauberflöte ist tiefgründig. In ihrer Einfachheit und Schlichtheit ist sie zugleich ein hoch komplexes Gebilde. Die Zauberflöte zeigt uns eine andere Welt, eine, in der alles möglich scheint. Sie ist wie ein Traum, der seiner eigenen Logik folgt. Kreist die Oper nicht um eine symbolische Ebene, die einen archetypischen Grund hat, der durch die Psychologie C. G. Jungs als Individuationsprozess offen gelegt werden kann?
  • Die Ewigkeit des Unbewussten: Die moderne Literatur als Medium des Archetypischen. Vortrag in Freiburg, C. G. Jung Institut Freiburg, Freitag, den 24.9. 20:00 Uhr. Kein Jahrhundert ist so von der Zeit geprägt wie das 20. und beginnende 21. Jahrhundert. Dies belegen auch Autoren wie Proust, Joyce, Beckett, Thomas Mann oder Peter Handke. Sie erspuren in ihren Werken Zeitdimensionen und vermitteln sie dem Leser. Dabei prägen sie andere Zeitbegriffe, die ihre Entsprechung auch im kollektiven Unbewussten finden. Die Psychologie C. G. Jungs gibt uns nun Werkzeuge in die Hand, diese andere Zeitdimension in ihrer psychischen Entsprechung und Symbolik zu begreifen und uns ihrer bewusst zu werden.